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Papabubble

3. Oktober 2010

Für manchen Ausländer dürfte es schwer sein, im Vorbeigehen das mit „caramels artesans“ betitelte Geschäft sofort als Bonbon-Manufaktur wahrzunehmen. Stehen doch auch nur bunte Gläser im Schaufenster, die bei der Identifizierung nur mäßig helfen. Ein kurzer Blick ins Innere hilft: Linkerhand ziehen nostalgisch bekittelte Mitarbeiter warmen Zucker sämtlicher Farben meterlang, rollen ihn und hacken ihn dann später in angemessen große Stücke. Rechts hält einem die Verkäuferin schon Probeexemplare unter die Nase und präsentiert die Verkaufswand: Geschmacksrichtungen Orange, Zitrone, Kiwi, Apfel, Banane, Mango, Minze… oder eben Zimt scharf und Erdbeerkuchen. In Gläsern mit Schraubverschluss, in Tüten, als Ring, als Riesenlolli oder aber auch in Form eines Phallus am Holzstiel. Egal in welcher Ausführung: die Bonbons sind furchtbar lecker, sehen auch so aus und können sogar Vegetariern geschenkt werden, da gelatinefrei. Wo sonst bekommt man denn bitte einen phallisch geformtes vegetarisches Bonbon? (Papabubble ist übrigens eine Kette mit nur fünf weiteren Filialen weltweit: Tokyo, Amsterdam, New York, Seoul und Taipei. Also zuschlagen oder den nächsten Urlaub planen.)

Adresse: Ample 28
Telefon: 0034932688625
Internet: http://www.papabubble.com

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